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Pilotprojekt Fachgestecke-Roboter – der Wechsel von Handarbeit zum maschinellen Greifarm

Mit dem Fachgestecke-Roboter startet Schnellecke ein Pilotprojekt, um Mitarbeitern den händischen Prozess des Steckens von Gefachen zu erleichtern bzw. abzunehmen.

Sprechen wir über den sicheren Abtransport von empfindlichen Einzelteilen an den Schnellecke-Standorten, kommen häufig die sogenannten Gefache zum Einsatz. Gefache sind Schutzhüllen aus Pappkämmen, die ineinandergesteckt Transportzellen bilden, in denen die jeweiligen Teile sicheren Platz finden.

Das händische Zusammenstecken dieser Gefache ist oft aufwendig und anstrengend. Aus diesem Grund startete Schnellecke das Pilotprojekt „Fachgestecke-Roboter“ mit dem Ziel, eine Anlage in das operative Tagesgeschäft zu integrieren, um den Mitarbeitenden diesen händischen Prozess zu erleichtern bzw. abzunehmen.

Wie agiert der mechanische Greifarm?

Im Zentrum der Anlage steht der mechanische Arm. Um den Arbeitsprozess zu starten, benötigt der Fachgestecke-Roboter das passende Material, das er aus zwei Magazinen bezieht. In ihnen befinden sich die jeweiligen Kämme - einmal für die Längs- und einmal für die Querseite. Dann geht er ans Werk, zieht Kamm für Kamm aus dem Magazin und steckt das Gefache auf einem Tisch zu einer Transportzelle zusammen.

Trotz seiner flexiblen Einstellungsmöglichkeiten und der Tatsache, dass der Fachgestecke-Roboter an seinem Stecktisch quasi jede Form von Schutzhülle stecken kann, ist die Bedienung kinderleicht. Der Mitarbeitende benötigt keine besondere Ausbildung oder Fachwissen - es genügt eine Einweisung.

Ist das Gefache fertig, wird es mittels Schienensystem aus dem Stecktisch angehoben und rollt über ein Transportband der Ablage entgegen. Ab diesem Zeitpunkt kümmert sich der Roboter bereits um das nächste Gefache, während der Mitarbeiter mit dem produzierten Abstandsschutz weiterarbeiten kann.

Wenn Sie unseren Fachgestecke-Roboter aus Soltau in Aktion sehen möchten, führt Sie der nachfolgende Link zum Video.