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Schulung zum HSE Scout - mit offenen Augen zu mehr Nachhaltigkeit

Am Donnerstag, den 07.11., startete das Pilotprojekt der internen Weiterbildung zum HSE Scout. Ziel ist eine Denkweise im Unternehmen zu implementieren, bei der die Mitarbeiter im Sinne der Nachhaltigkeit „mit offenen Augen für das Thema Energie und Umwelt Verschwendung aufdecken und Potenziale erkennen“.

Geht es um nachhaltiges Handeln, kommen einem meist aktuelle Debatten wie die Verwendung von Plastiktüten oder Strohhalmen in den Sinn. Das mag ein Unternehmen mitunter ebenfalls beschäftigen - im betrieblichen Zusammenhang ist der Nachhaltigkeitsgedanke jedoch viel weitergedacht und umfasst Aspekte, die man diesem Themenblock auf den ersten Blick gar nicht zuordnen würde.

Was bedeutet beispielsweise Energieverschwendung, wo liegen verborgene Potenziale zur Einsparung oder Gewinnung im Energiesektor und wie schafft man es, ein generelles Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein in die Unternehmenskultur zu integrieren? Nur einige Fragen, mit denen sich der Bereich Qualität und Umwelt bei Schnellecke befasst.

 

HSE-Schulung: Ein Mix aus Theorie und lebendigen Praxisbeispielen

Für den aktuellen Ausbildungsjahrgang startete vergangenen Donnerstag nun das Pilotprojekt der internen Weiterbildung zum Health-Safety-Environment Scout (kurz: HSE Scout) mit dem Ziel, den Nachhaltigkeitsgedanken der Teilnehmer zu wecken und zu stärken.

Den Auftakt zur ersten von drei Veranstaltungen, die sich aus den Blöcken „Energie und Umwelt“, „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ sowie „Lean und Qualität“ zusammensetzen, gaben Philipp Unger (Projektleiter Nachhaltigkeit) und Burkhard Heiser (Qualität und Umwelt).

Neben der Vermittlung von grundlegenden Informationen hatten die Schulungsleiter zahlreiche praxisorientierte Beispiele wie eine Wärmebildkamera oder ein Luxmeter (mit dem sich die Beleuchtungsstärke eines Raums messen lässt) in petto. Die 12 Teilnehmer durchsuchten zunächst den Schulungsraum nach Schwachstellen und unternahmen anschließend einen Standortrundgang durch die Wolfsburger Hallen. Der Grund: „Mit offenen Augen für das Thema Energie und Umwelt Verschwendung aufdecken und Potenziale erkennen“.

 

Fokus von Alltagssituationen auf das Unternehmen lenken

Die Auszubildenden zeigten von Beginn an viel Interesse für die Thematik. War die Erwartungshaltung für das Pilotprojekt HSE Scout zu Beginn auf Alltagssituationen bezogen, ergab sich über den Verlauf des Tages ein immer klareres Bild für das eigene Zutun im Sinne der Nachhaltigkeit für das Unternehmen.

Bis zum Ende ihres dritten Ausbildungsjahres bekommen die jungen Teilnehmer nun die Aufgabe, sich einem Projekt aus den drei Themenblöcken zu widmen und auszuarbeiten. Als weiteren Anreiz wird das beste Projekt mit einem Preis ausgezeichnet.