„Immer mal wieder über den Tellerrand hinausschauen"

Birgit Hinze, Teamleitung Berufsausbildung, Personal Region Deutschland

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Wie sind Sie zu Schnellecke gekommen?

„Ich habe am 1. August 1982 bei Schnellecke mit meiner Ausbildung zur Speditionskauffrau angefangen. Zu jener Zeit war der Firmensitz noch am Güterbahnhof in Wolfsburg. Wir waren zum damaligen Zeitpunkt etwa 50 Mitarbeiter, also ein kleines Team.

Ich bin nach der Ausbildung 1985 übernommen worden und habe dann in der Lkw-Disposition gearbeitet. Mein Wunsch war es auch in diesem eher turbulenten Teil des Unternehmens tätig zu sein, als Disponentin und später von 1992 bis 1998 als Dispositionsleiterin.“

 

Dann sind Sie aber in einen anderen Bereich gewechselt …

„Ja, mein Sohn wurde 1998 geboren und mein Wunsch war es, in Teilzeit zu arbeiten, dies war in der Disposition zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Abteilung Personalentwicklung aufgebaut und ich wurde hier mit dem strategischen Aufbau und der Betreuung des Bereiches der Berufsausbildung betraut. Ich hatte bereits 1987 den sogenannten Ausbilderschein gemacht und 1989 eine Fortbildung zur Verkehrsfachwirtin absolviert. So bin ich dann vom operativen Geschäft in die Personalabteilung gekommen. Hier verantworte ich auch heute noch als Teamleiterin den Bereich der Berufsausbildung.“

 

Was ist da genau Ihre Aufgabe?

„Wir verstehen uns als eine Dienstleistungsstelle hier im Unternehmen und haben die Aufgabe, für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen und Berufseinsteiger auf dem Weg der Ausbildung zu begleiten. Meine Aufgaben beinhalten den Recruiting-und Auswahlprozess, Teilnahme an Ausbildungsmessen, die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern, die Steuerung vielfältiger Prozesse, von der Einsatzplanung über Ausbildungs- und Entwicklungsgespräche bis hin zu Schulungen, fachliche Abstimmungen mit unseren ausbildungsverantwortlichen Kolleginnen und Kollegen, Netzwerktreffen, Kooperationsmöglichkeiten für marktbenachteiligte Jugendliche, Abstimmung mit den Berufsschulen, bis hin zu Tätigkeiten als Prüfer in IHK-Prüfungsausschüssen und im Bildungsausschuss der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Ein sehr breitgefächertes Aufgabengebiet.

Es ist unser Wunsch an unsere Auszubildenden, immer wieder über den Tellerrand hinauszuschauen, um ihre Fach-und Sozialkompetenz zu stärken. Ohren und Augen offenhalten, Unterstützung anbieten, auch bereit zu sein für den „Sprung ins kalte Wasser“. Ich habe zu meiner Ausbildungszeit gelernt, dass nicht im „Büro“ das Geld verdient wird, sondern primär in unseren operativen Bereichen der Logistik und des Transports. Learning by Doing, Dinge praktisch anzufassen und umzusetzen sind wichtig, immer unter Berücksichtigung von strategischen Vorgehensweisen und Zielen.“

 

Was ist das Besondere an Schnellecke?

„Ich bin ein ausgesprochener Familienmensch, und es hat mir bei Schnellecke sofort gut gefallen. Unsere Seniorchefin Frau Margarte Schnellecke und Herr Professor Schnellecke waren immer sehr dicht bei uns als Team. Sie hatten immer ein offenes Ohr für uns. Dies ist sicher, aufgrund unserer heutigen Größe, in diesem Umfang nicht mehr möglich, dennoch ist der Kontakt zu unserer Inhaberfamilie, zu unseren Vorständen und Führungskräften von Nähe geprägt, es ist ein teamorientiertes Miteinander. Dieses Team, dieser Zusammenhalt, diese Vielfältigkeit, mit der ich schon als Auszubildende zu tun hatte, haben mich geprägt und erlauben mir auch nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit zu sagen, dass mir der ganz große Teil meines Berufslebens sehr viel Freude gemacht hat und ich mich auf die weiteren Aufgaben freue. Wenn man Freude hat an Bewegung, an Organisation, an Planung, wenn man flexibel ist und man es mag, mit anderen Menschen, auch aus verschiedenen Kulturen, zu kommunizieren, dann ist die Arbeit bei Schnellecke einfach topp.“