Schnellecke Logistics startet mit ersten Elektro-Lkw in die weitere Dekarbonisierung der Transportlogistik

Schnellecke Logistics hat auf dem Gelände seiner Unternehmenszentrale in Wolfsburg die ersten beiden vollelektrischen MAN eTGX übernommen. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren konkreten Schritt, um alternative Antriebstechnologien in der Transportlogistik auszubauen und die eigene Flotte schrittweise emissionsärmer aufzustellen.

[Wolfsburg, 14. April 2026] Insgesamt plant Schnellecke Logistics die Integration von 20 MAN eTGX. Zehn Fahrzeuge sollen bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden, weitere zehn bis Ende 2027. Bereits vor der offiziellen Übergabe hatte Schnellecke Logistics erste Praxiserfahrungen mit dem Fahrzeugtyp gesammelt. Im August 2025 war ein MAN eTGX für zwei Wochen in Braunschweig bei der Schnellecke Transportlogistik GmbH im Testeinsatz, ein weiterer Praxiseinsatz erfolgte im März 2026 in Zwickau. Die Fahrzeuge kamen dabei in unterschiedlichen Einsatzbereichen zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Integration der Elektro-Lkw in den operativen Betrieb ein.

Infrastruktur für den weiteren Ausbau in Vorbereitung

Parallel zur Fahrzeugbeschaffung bereitet Schnellecke Logistics den Aufbau eigener Ladeinfrastruktur sowie die Erzeugung eigenen grünen Stroms in Braunschweig vor. Die Umsetzung ist für 2026 geplant. Damit schafft das Unternehmen die infrastrukturellen Voraussetzungen, um den Einsatz elektrischer Nutzfahrzeuge künftig standortnah und langfristig zu unterstützen.

An der Fahrzeugübergabe in Wolfsburg nahmen für Schnellecke Logistics Nikolaus Külps, CEO, Michael Schütrumpf, CTOO, Lars Otte, CBDO, Thomas Lammer, Vice President Transport, sowie Felix Krafft, Fuhrparkleiter, teil. MAN wurde vertreten durch Stephanie Kliem, Verkaufsbeauftragte Truck, und Thomas Schubotz, Verkaufsleiter Truck. Von Volkswagen Konzernlogistik nahmen Lars Kleist, Leitung Netzwerk LKW Europa, Lisa Schönke Cain, Beschaffung Logistische Dienstleistungen Landtransporte, sowie Simone Hohls, Netzwerk LKW Europa, teil.

HVO100 ergänzt die Maßnahmen in der bestehenden Flotte

Ergänzend zur Elektrifizierung der Flotte stellt Schnellecke Logistics seit dem 1. April 2026 an der ersten Betriebstankstelle des Unternehmens von Diesel auf HVO100 um. Der Kraftstoff wird aus biogenen Reststoffen hergestellt und kann in geeigneten Bestandsfahrzeugen ohne technische Umrüstung eingesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Emissionen bereits kurzfristig reduzieren, während die Elektrifizierung parallel weiter vorangetrieben wird.

Für die Jahre 2026 und 2027 verfolgt Schnellecke Logistics das Ziel, durch die Umstellung weiterer Betriebstankstellen an zusätzlichen Standorten deutlich mehr als eine Million Liter HVO100 einzusetzen.

Die aktuellen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie von Schnellecke Logistics. Ziel ist es, Emissionen konsequent zu reduzieren und bis 2040 Netto Null zu erreichen.

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